NFTs und digitale Kunst – Eine Branche im Wandel

NFTs und digitale Kunst – Eine Branche im Wandel

NFTs und digitale Kunst – Eine Branche im Wandel

Woran denkt ein Großteil aller Menschen, wenn es um Kunstmuseen geht? Wohl kaum an eine spannende und aufregende Erfahrung, sondern eher an gewöhnungsbedürftige Kunstwerke, die viel Spielraum für Interpretation lassen. Nun kommt auch schon das NFT ins Spiel, denn es revolutioniert derzeit nicht nur den Sport und ist daher auch eine hervorragende Blockchain-Treueplattform für Fußballclub-Besitzer, sondern auch die Kunstbranche! Experten gehen stark davon aus, dass der NFT-Markt eine neue Chance für aktive Künstler und Künstlerinnen sein kann, um ihre Arbeiten an ein breiteres Publikum zu verkaufen und komplett neu zu gestalten.

Aber was genau verändert das NFT in der Kunstbranche und wie stark ist es wirklich an einem Umdenken beteiligt?

Jeder kann nun ein Künstler werden

Ein wichtiger Aspekt des NFT, und so auch in der Kunst, ist die Fraktionalisierung, also die Tokenisierung und damit die Teilung eines Kunstwerks in viele kleinere Einzelteile. Dieser Prozess ermöglicht es jedem Miteigentümer eines bekannten digitalen Kunstwerks zu werden. Besonders bei der jüngeren Zielgruppe kommt dies sehr gut an, da es den Vorstellungen des Zeitgeists entspricht. Kunstschaffende haben es dank der NFT-Technologie leichter, ihre Kunst auf den internationalen Markt und an die Menschen zu bringen. Dies vereinfacht den Kunsthandel maßgeblich und gibt Künstlern und Künstlerinnen eine Bühne für ihre Arbeit ohne, dass sie auf teure Vermittler oder entsprechende Agenturen angewiesen sind. Der große Hype um das NFT in der Kunst wird mittlerweile auch von renommierten Galerien und großen Auktionshäusern wahrgenommen. So ist das traditionsreichste Auktionshaus England, das Londoner Christie‘s, ebenfalls seit dem Jahr 2021 auf dem Markt unterwegs und versteigerte eigene NFTs. Dabei funktioniert der Handel und der Verkauf sowohl auf dem Laptop als auch ganz entspannt als mobile App-Entwicklung – die große Frage nach iOS– vs. Android-Entwicklung spielt dabei keine Rolle.

CryptoPunks als Zentrum des Hypes

Das Blockchain-Unternehmen zählt zwar nicht zum ersten seiner Art, aber gilt dennoch als der größte Player in der Blockchain-Technologie und hat dementsprechend auch einen hohen Stellenwert. Eine kleine Zusammenfassung: CryptoPunks sind 10.000 individuelle Charaktere, welche nur wenige Pixel groß sind, aber einen absoluter Renner auf dem NFT-Markt darstellen. Die Charaktere lassen sich mittlerweile als kleine Kunstwerke im Millionenwert verhandeln und verkaufen. Unter diesem Konzept bekommen Nutzer eine erste Vorstellung vom digitalen Kunsthandel und finden häufig Gefallen daran, genauso auch professionelle Künstler oder einfache Laien. Unternehmen wie CryptoPunks haben außerdem zur steigenden Beliebtheit von NFTs beigetragen und somit ist allein der bloße Besitz eines Tokens „hip“ und längst ein absolutes Muss in der Hollywood-Szene oder bei jungen Gründern.  Dabei werden im Jahr 2022 nicht einmal mehr Unternehmen oder Plattformen benötigt, um digitale Kunstwerke als NFT zu kaufen oder zu verkaufen. Künstler und Künstlerinnen aus der deutschen Szene tauschen nun sogar untereinander Kunst-Token ohne dabei auf die Blockchain-Technologie oder das digitale Wallet angewiesen zu sein.

Wie das NFT die Kunst revolutioniert

Der NFT-Markt verändert die Kunstszene vor allem darin, dass er das Verkaufen und Ersteigern von Kunst viel schneller und unkomplizierter gestaltet. Jeder kann theoretisch von zuhause aus eine Mona Lisa ersteigern und teuer weiterverkaufen. Jedoch profizieren nicht nur die Käufer von dieser Form des Handels, sondern auch die Künstler an sich. Ein Kunstwerk als NFT ist eine hervorragende Vermarktungsmethode, um ganz groß rauszukommen oder noch berühmter zu werden. Gleichzeitig findet die Kunstszene auch wieder zu ihren Wurzeln zurück, da ein digitales erworbenes Kunstwerk unter den NFT-Nutzern auch als Statussymbol angesehen wird. Ein weiterer großer Vorteil für alle Künstler und Künstlerinnen, die ihre Arbeit auf den Markt bringen wollen, ist die große Sicherheit vor Fälschungen dank der Blockchain-Technologie. Das Token macht jedes Kunstwerk auf selbstverständliche Art einzigartig, unveränderbar und schützt es sicher vor Kopien. All diese Vorzüge existieren so heutzutage noch nicht auf dem realen Kunstmarkt und machen die digitalisierte Form umso beliebter für alle Kunstschaffenden.

Hype oder Revolution?

Kann der NTF-Markt nun aber die Kunstbranche grundlegend revolutionieren oder handelt es sich bei dieser neuen Art der Vermarktung nur um einen Hype, der in naher Zukunft auch wieder vorbei sein könnte? Natürlich ist das NFT zurzeit besonders angesagt und beliebt, aber auch in Zukunft kann diese Technologie die Kunstszene modernisieren und den Kunsthandel vereinfachen. Allein die Fälschungssicherheit ist ein großer Vorteil für alle Kunstschaffenden und bietet ihnen eine unkomplizierte Sicherheit, die es so derzeit nur auf dem digitalen Markt gibt. Dank des NFT können sich Künstler und Künstlerinnen außerdem sicher sein, dass ihre Arbeit gewürdigt und anerkannt wird und noch dazu von einer sehr breiten Masse gesehen werden kann. Eine weitere Motivation spielt dabei selbstverständlich auch die Bezahlung. Ist die kreative Branche normalerweise ein doch eher hartes Unterfangen, so kann sich der Kunstschaffende sicher sein, hier gebührend entlohnt zu werden. Der NFT-Markt ermöglicht es vor allem aber auch, Kunst zugänglicher zu machen und den ein oder anderen Kunstbanausen zu überzeugen, dass Kunst nicht automatisch staubige alte Museen bedeutet.