Glücksspiel im Homeoffice – Online Casinos in der Pandemie

Glücksspiel im Homeoffice - Online Casinos in der Pandemie

Glücksspiel im Homeoffice – Online Casinos in der Pandemie

Die Coronakrise hat das Leben digitaler, einsamer und risikoreicher gemacht. Im Gegensatz zu Casinos ist das Online Glücksspiel bereits seit seiner Entstehung genau wie eine Quarantäne: Es ist digital, einsam und voller unkalkulierbarer Risiken. Online Casinos leben von genau diesem Reiz – es ist nur natürlich, dass die Pandemie auch Einfluss auf das Spielverhalten der Menschen genommen hat. Der folgende Text enthält einen Überblick zu der Umgestaltung digitaler Spielbanken – und ihrer Bedeutung in Krisen wie diesen.

 

Warum ist Online Glücksspiel in der Pandemie beliebter?

Wie ein Virus sich verhält, ist medizinisch vorhersehbar, seine Mutationen sind es nicht. Ähnlich ist es mit dem Spielverhalten der Menschen während Krisenzeiten. Die einen spielen jetzt mehr, da ihre Risikobereitschaft sich erhöht. Die anderen spielen mehr, da sie über mehr Zeit und Langeweile verfügen, wieder andere spielen mehr, weil sie einen drängenderen Bedarf an finanziellem Gewinn haben. Und andere spielen weniger, weil sie weniger Geld, weniger Sicherheit oder weniger Zeit haben. Die Gruppe der zurückhaltenden Spieler ist jedoch kleiner als die, für die der Besuch eines Casinos an Bedeutung gewinnt.

 

Online Casinos erweitern in der Krise ihre Zielgruppen

Wer bisher Spielbanken und Casinos zur Abendunterhaltung aufgesucht hat, als gelegentliches Event oder zur Entspannung, wird durch die Schließung der stationären Glücksspiel-Möglichkeiten nicht unbedingt auf Online-Glücksspiel ausweichen. Anders ist es mit Spielern, die ein regelmäßiges Spielverhalten bis hin zu Spielsucht zeigen. Sie haben während des ersten Lockdowns kaum Spielbanken im Internet aufgesucht, doch mit der Zeit der Schließung steigt auch ihr Bedarf an Spielerlebnissen an. Spätestens während der Wintermonate kommt es unter diesen Spielern zu einem Anstieg der Besuch von Online Casinos.

Weitere Zielgruppen sind Menschen, die bisher mit Online Glücksspiel kaum Erfahrungen hatten. Die Glücksspielbranche hat die Krise genutzt und ihre Werbung zum Teil aggressiver, zum Teil aber auch attraktiver für weitere Teile der Bevölkerungsschichten gestaltet. Mit der Länge des Lockdowns und dem Fehlen an Alternativen zu Freizeitgestaltung wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Personen aller sozialen Schichten sich am Glücksspiel-Automaten versuchen.

 

Sorgenkinder der Casinos im Lockdown

Die Pandemie stellt einen Großteil der Bevölkerung vor existentielle Schwierigkeiten. Zu den Verlieren der Glücksspielbranche zählen sicher die Automaten-Spielhallen, ihre Betreiber und Angestellten, aber auch die Spieler, die bisher ein regelmäßiges Budget zum Spielen nutzen konnten und sich nun finanziell einschränken müssen. Ein Vorteil der seriösen Online Casinos ist die Zahlbremse – die gesetzlichen Anordnungen schützen die Nutzer vor hohen Verlusten. Einige wenige Suchtspieler durch die Pandemie jedoch sicherlich dem Virus der Spielsucht verstärkt erliegen.

 

Die Chance der Spielbanken: Raus aus der Schmuddelecke!

Online Glücksspiel oder der stationäre Besuch eines Casinos hat bisher immer noch einen schlechten Ruf – nicht nur wegen den traditionellen Vorstellungen von Sünden und Moral, sondern auch wegen der zahlreichen unlauteren Mitbewerber. Die Corona-Krise kann von den Spielbanken aber genutzt werden, um diesen Ruf ein Stück weit hinter sich zu lassen. Durch die Ausweitung der Zielgruppen in verschiedene soziale Schichten hinein, wird Online Glücksspiel salonfähiger. Die Einigung seriöser Casinos, wie hier im lizenzierten Casino, auf Kreditformen und sekundäre Online-Zahlungsmethoden zu verzichten, ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung.

Online Casinos, die ihre Werbepartner auf die Bedürfnisse der veränderten Zielgruppen hin anpassen, haben in der Zeit des Lockdowns die stabilsten Nutzerzugewinne zu verzeichnen. Auch wenn es keinen altruistischen Grund dafür gibt, Spielbanken im Netz zu betreiben – die Qualität und damit auch die gesellschaftliche Akzeptanz kann sich durch die Krise so lange steigern, bis eine unerwünschte Mutation wieder alle Erfolge zunichtemacht.