So setzt sich der Goldpreis zusammen

So setzt sich der Goldpreis zusammen

So setzt sich der Goldpreis zusamme

Der Wert des weltweit beliebten Edelmetalls Gold wird durch Angebot und Nachfrage an den internationalen Rohstoffbörsen. Gold wird in der Regel in US-Dollar notiert und kann von Zeit zu Zeit erheblichen Schwankungen unterliegen.

Wichtige Einflussfaktoren für den Goldpreis

Der Goldpreis unterliegt unzähligen Einflussfaktoren, welche einmal mehr, einmal weniger stark ausgeprägt sind und dennoch die Nerven ambitionierter Anleger auf die Probe stellen. Zinssätze, der Preis für Öl oder der Dollarkurs können sich rasch in der Wertbildung von Gold bemerkbar machen. Andere, vielleicht mehr nachgefragte Edelmetalle können ebenfalls dazu beitragen, den Preis von Gold zu beeinflussen.

Die Gewichtung von Gold erfolgt grundsätzlich unter internationaler Akzeptanz in Münzen, sowie Barren. Dabei spielt in erster Linie das Gewicht des jeweiligen Objekts eine zentrale Rolle. Erst dann kommen etwaige Sammlerwerte oder antike Eigenschaften eventuell maßgeblich zum Tragen. Im Widerspruch dazu steht die Tatsache, dass ein höheres Gewicht des Materials einen niedrigeren Durchschnittspreis pro Unze mit sich bringt. Ein 1-Gramm-Barren ist also anteilig mehr wert, als ein Barren mit einem Gewicht von einem Kilo. Für Goldmünzen gilt dieser Grundsatz ebenfalls.

Bekannte und ebenso beliebte Goldmünzen, wie zum Beispiel der Krügerrand aus Südafrika, der American Eagle aus des USA oder der Maple Leaf des nordamerikanischen Staates Kanada können dennoch deutlich weitaus höhere Werte auf dem Markt erzielen. Wer Gold kaufen möchte und in diese Werte investieren möchte, sollte sich stets an renommierte Anbieter  wenden.

Eine kurze Geschichte in die Vergangenheit

Archäologen und Wissenschaftler konnten anhand zahlreicher Funde belegen, dass Münzen aus Gold bereits im antiken Zeitalter der Menschheitsgeschichte um 560 v. Chr. eine einheitliche Größe sowie eine Prägung enthielten. Als offizielles Zahlungsmittel scheint das seltene Edelmetall seinen Siegeszug unter dem römischen Kaiser Julius Caesar rund 300 Jahre vor Christi Geburt angetreten zu haben. Von etwaigen Wertschwankungen oder gar wirtschaftlichen Krisen haben die Geschichtsschreiber der damaligen Zeit keine Überlieferung hinterlassen.

Während des Mittelalters verlor Gold sein Dasein als Wertvolles Zahlungsmittel, da es in der Regel mit den Reichen und Mächtigen gehortet wurde. Silber nahm stattdessen den Platz als gültiges Zahlungsmittel ein. Im späten Mittelalter wurden die Goldvorkommen immer knapper, wodurch sich bereits zu jener Zeit aufgrund der erhöhten Nachfrage ein Wertanstieg abzeichnete. Die eingetretene Deflation wurde erst durch die Entdeckung Amerikas Schritt für Schritt beendet. Historiker haben errechnet, dass zwischen 1495 und 1850 circa 4.700 Tonnen Gold von Südamerika per Schiff die herrschenden Nationen in Europa erreicht haben könnten.

Unter dem Oberbegriff „Bimetallismus“ wurde ab Ende des 18. Jahrhunderts eine Doppelwährung gesetzlich eingeführt. Dabei handelt es sich um eine der dunkelsten Epochen für Mensch und Edelmetall: So wurde die Bevölkerung in einigen Ländern beziehungsweise den Königreiche dazu gezwungen, ihr verstecktes Gold bei der Zentralbank abzugeben.

Die Entwicklung des Goldpreises in Deutschland

Im Deutschen Reich wurde im Jahr 1871 neben Talern und Gulden auch Goldmünzen in das offizielle Zahlungssystem integriert. Rund fünf Jahre später trat die Regelung per offiziellem Erlass durch den regierenden Kaiser in Kraft. Mit dem Ende des 1. Weltkrieges 1918 waren die Goldreserven nicht mehr vorhanden, weshalb eine Goldmarkt zu jener Zeit einen Gegenwert von einer Billion Papiermark hatte.

Allein diese historische Entwicklung zeigt, dass Gold nach wie vor ein gefragtes Edelmetall ist. Wirtschaftliche und politische Notlagen befeuern seit jeher den Preis von Gold, weil es seit vielen Jahrhunderten als ein stabiler und beständiger Wert in unsicheren Zeiten gilt.

 

Image by Tobias Weil from Pixabay
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