Wie die geteilte Mobilität an Relevanz zunimmt

Wie die geteilte Mobilität an Relevanz zunimmt

Wie die geteilte Mobilität an Relevanz zunimmt

Gemeinsam zu reisen ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft, sowohl aus individueller als auch aus ökologischer Sicht. Es reduziert die Umweltverschmutzung und den Flächenverbrauch im Vergleich zu einer Infrastruktur, die auf das private Auto ausgerichtet ist.

Fahrradwege sind eines der häufigsten Projekte, die wir sehen. Außerdem wird es mehr alternative Verkehrsmittel geben, oft mit einem gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr als Rückgrat und mit ergänzenden Verkehrsmitteln in Form von z.B. Fahrgemeinschaften oder Fahrrädern oder Elektrofahrzeugen, die man mieten oder ausleihen kann. Natürlich müssen dafür die Sicherheitskontrollen ein wenig angepasst werden.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in europäischen Städten sind für einige Einwohner und Besucher unerreichbar, während andere sich für private Alternativen entscheiden, weil die öffentlichen Verkehrsmittel ihre Bedürfnisse nicht erfüllen.

Damit die Städte in Zukunft allen Menschen Zugang zu effizienten Verkehrsmitteln bieten können, sind neue Ansätze erforderlich. Ein Teil der Antwort wird wahrscheinlich in neuen Technologien und geteilter Mobilität liegen, wie z.B. selbstfahrende Autos, Mobility as a Service (MaaS) und das Teilen von Autos.

Neue Technologien ebnen den Weg für geteilte Mobilität

Eine der größten Herausforderungen bei der Gestaltung oder Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs ist die Barrierefreiheit. Lange Fußwege zur nächstgelegenen Haltestelle können ein Hindernis darstellen.

Zu den Alternativen, um Haltestellen oder Bahnhöfe des öffentlichen Nahverkehrs schneller zu erreichen, gehören Fahrräder, Autos, E-Bikes und Taxis, aber alle stellen Herausforderungen in Bezug auf die physische Erreichbarkeit und die Kosten dar.

Für die nahe Zukunft werden attraktivere Lösungen mit höherer Kapazität erwartet. Einige der Konzepte, von denen wir erwarten, dass sie den Verkehrssektor verändern werden, sind Mobilität als Dienstleistung, geteilte Mobilität, Automatisiertes Flottenmanagement und autonome Fahrzeuge.

  • Geteilte Mobilität: Unter geteilter Mobilität versteht man die gemeinsame Nutzung eines Fahrzeugs, eines Fahrrads oder eines anderen Verkehrsträgers, um Transportdienstleistungen nach Bedarf in Anspruch zu nehmen. Das Konzept umfasst eine Vielzahl von Verkehrsmitteln wie Carsharing, Bike-Sharing, Peer-to-Peer-Fahrgemeinschaften, Fahrdienste auf Abruf und Mikro-Transit. In unterschiedlichem Ausmaß können diese Angebote den Linienverkehr von Bus und Bahn ergänzen. Während die ersten Sharing-Lösungen zwischen definierten Sharing-Partnern über Peer-to-Peer-Plattformen stattfanden, bewegen wir uns jetzt auf eine geteilte Mobilität auf einer neuen Ebene zu, die teilweise durch den Einsatz digitaler Technologien unterstützt wird.
  • Automatisiertes Flottenmanagement: Auf Unternehmensseite wird künftig die automatisierte Führerscheinkontrolle einen wichtigen Bestandteil des Fuhrparkmanagements darstellen. Durch die Führerscheinkontrolle im Betrieb, d.h. die automatische Überwachung und Nachverfolgung von Führerscheinen können Fuhrparkbetreiber sicherstellen, dass sie qualifizierte, sichere Fahrer einstellen und ihre Flotten effektiver verwalten können. Dies trägt nicht nur zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr bei, sondern senkt auch die Kosten, die mit der Einhaltung der Vorschriften durch die Fahrer verbunden sind.
  • Mobility as a Service (MaaS): MaaS bündelt in der Regel Dienstleistungen mehrerer Mobilitätsanbieter zu einem einzigen Service – oft über eine App oder eine andere digitale Plattform, die sowohl öffentliche als auch private Mobilitätsanbieter umfassen kann. Die Lösung bringt die Nutzer/innen mehr oder weniger nahtlos zu ihren gewünschten Zielen.
  • Selbstfahrende/autonome Fahrzeuge: Selbstfahrende Fahrzeuge nutzen in der Regel eine Kombination aus Sensoren, Kameras, Radar und künstlicher Intelligenz (KI), um die Umgebung zu erfassen und ohne menschliches Zutun zu navigieren, mit unterschiedlichen Automatisierungsgraden. Viele dieser Systeme sind inzwischen technologisch und markttechnisch ausgereift und könnten das Verkehrssystem auf den Kopf stellen.

Während selbstfahrende Fahrzeuge schon seit vielen Jahren in geschlossenen Bahnsystemen unterwegs sind, liegt der Schwerpunkt heute darauf, autonome Fahrzeuge auf denselben Straßen fahren zu lassen, auf denen wir mit unseren herkömmlichen Autos fahren. Die Hindernisse sind von Land zu Land unterschiedlich, aber zu den typischen Hindernissen gehören das Fehlen spezifischer Vorschriften, die geringe Akzeptanz bei den Verbrauchern, das Fehlen lokaler Tests und die fehlende Infrastruktur, wie Ladestationen und schnelle mobile Datennetze.

 

Image by Tobias Weil from Pixabay
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